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Was ist Creepypasta?

Creepypastas sind im Grunde Internet-Horrorgeschichten, die in Foren und auf ähnlichen Seiten ausgetauscht wurden, um den Leser zu verängstigen.
Der Name Creepypasta ist ein Kofferwort aus den Begriffen „copypasta“, einem Internet-Slangwort für einen Text, der durch „copy – paste“ weiterverbreitet wird; und „creepy“, dem englischen Begriff für gruselig.

Creepypastas variieren stark in Bezug auf Länge und Qualität der Geschichten, doch ursprünglich waren sie recht kurz und bedienten sich häufig wiederkehrender Elemente.
Meistens wird von einer unheimlichen oder unglaublichen Begebenheit erzählt, die die Öffentlichkeit niemals glauben würde.

Der Übergang zu allgemeinen Horrorgeschichten ist inzwischen fließend.


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Reality Check

Ich musste immer wieder an das denken, was Mike zu mir gesagt hatte. Mike, der stets ein offenes Ohr und fast immer eine kluge Antwort gehabt hatte, wann immer irgendeine bohrende Frage schwer auf meiner Seele lastete. Gemeinsam haben wir unzählige Orte besucht, verdammt viel Scheiße erlebt und eine Menge Unrecht gesehen, aber auch beseitigt. Wir waren wahrscheinlich die beiden unzertrennlichsten Mistkerle im gesamten Universum und ich hätte mir sicher keinen loyaleren und wortgewandteren Kollegen vorstellen könne als diesen dunkelhaarigen Cowboy mit der breiten Narbe auf der Wange, die er sich im Krieg gegen die Dunkelelfen von Ingardt zugezogen hatte. Die letzten Worte, die er zu mir gesprochen hatte, waren hingegen alles andere als klug gewesen: "Die Gurken haben Vielfalt im - Regentanz - Hey Jonny, lass uns etwas auseinanderfalten", so oder so ähnlich mochten sie gelautet haben.

Mikes Worte gaben mir Rätsel auf. Aber fast noch mehr beschäftigte mich Katja. Die fast, aber nicht zu perfekten Proportionen ihres Körpers, der sanfte, aufregende Schwung ihrer Lippen, die mich so oft und so leidenschaftlich geküsst hatten. Ihr Humor, der genau auf meiner Wellenlänge lag. Unser Liebesspiel, bei dem die Fantasie ohne Grenzen und der Reiz endlos gewesen war. Unsere langen Gespräche, in denen sie die Tiefen meines Unterbewusstseins und die Höhen meines Geistes ausgelotet und mich oft dazu gebracht hatte, zu lachen, zu schreien, zu weinen oder vor Freude wie ein Wahnsinniger zu grinsen. So war es mit praktisch allem gewesen, was sie getan hatte.

Nur allzu gerne denke ich deshalb an unser erstes Kennenlernen zurück. An jenem Abend am Ufer des verbotenen Sees unter dem vieläugigen Funkeln eines mit Sternen gespickten, mondlosen Himmels, als wir als unreife, gerade erst volljährige Teenager unsere Gefühle füreinander entdeckt hatten. Oder an unser erstes Kennenlernen in dieser Bar, wo ich - der smarte, einsilbige Ermittler - herauszufinden versucht hatte, was sie über den Waffenschmuggler-Ring wusste, der in der Stadt sein Unwesen trieb. Und natürlich an unser erstes Kennenlernen auf jenem Raumschiff, auf dem wir als Teil einer internationalen Crew die Geheimnisse eines noch unerforschten, aber möglicherweise bewohnten, fremden Planeten ergründen wollten und dabei festgestellt hatten, dass das größte Abenteuer nicht dort draußen in den funkelnden Nebeln weit entfernter Galaxien verborgen lag, sondern allein im inneren unserer Herzen.

Verdammt, ich weiß, wie kitschig das alles klingt, aber es ist einem nun einmal scheißegal, wie gut oder schlecht sich etwas anhört, wenn es sich so unfassbar geil anfühlte. So vollständig. So bedeutsam. Ja, ich dachte gerne an die beiden zurück und an meine unzähligen anderen Freunde, Bekannten, Kollegen und Kampfgefährten. Mehr noch, als ich es je zuvor getan hatte. Denn sie alle waren nun verschwunden und es gab nichts, was einer Sache so viel Bedeutung verlieh wie ihr Verlust.

Während ich auf meinem perfekt an meine Körperform angepassten Bett lag und ungläubig auf die schmucklosen, grauen Betonwände meiner winzigen Wohnung starrte, fragte ich mich zum ersten Mal seit langem, wie viel Zeit eigentlich vergangen war. Wochen? Monate? Jahre? Jahrzehnte womöglich? Ich blickte forschend auf meine noch immer jugendlich aussehenden Hände, bis ich mich wieder daran erinnerte, dass sie mir keinen Anhaltspunkt für mein Alter würden geben können. Das Altern war schon vor Jahren besiegt worden, hier in jener fremden Welt, in die ich zwar irgendwann hineingeboren worden war, der ich inzwischen aber nur noch wenig abgewinnen konnte. Als ich mich an Dreamland angekoppelt hatte, war ich einundzwanzig gewesen, und ich war es nach wie vor, da die Wissenschaftler irgendetwas mit meinen Genen angestellt hatten. Was genau, dafür hatte ich mich nie interessiert. Alles, was mich interessiert hatte, war das Ergebnis gewesen. weiterlesen


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