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Das Deutsche Creepypasta Wikia!


Was ist Creepypasta?

Creepypastas sind im Grunde Internet-Horrorgeschichten, die in Foren und auf ähnlichen Seiten ausgetauscht wurden, um den Leser zu verängstigen.
Der Name Creepypasta ist ein Kofferwort aus den Begriffen „copypasta“, einem Internet-Slangwort für einen Text, der durch „copy – paste“ weiterverbreitet wird; und „creepy“, dem englischen Begriff für gruselig.

Creepypastas variieren stark in Bezug auf Länge und Qualität der Geschichten, doch ursprünglich waren sie recht kurz und bedienten sich häufig wiederkehrender Elemente.
Meistens wird von einer unheimlichen oder unglaublichen Begebenheit erzählt, die die Öffentlichkeit niemals glauben würde.

Der Übergang zu allgemeinen Horrorgeschichten ist inzwischen fließend.


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26*C+M+B*51

„Kopf!“, herrschte sie und ihre Stimme vibrierte genauso wie ihr Geduldsfaden. „Und zappel nicht wieder! Wir haben bestimmt schon einen Achtelschatten verloren, nur weil du nicht stillhalten kannst!“ Ihre Hände dehnten eine violette Bandage. Die einst purpurne Farbe war bleich und durchzogen von Flecken. Die gewobenen Fasern ausgefranst; übersät von Löchern, die die filigranen Stickereien unwiederbringlich auflösten.

Zorn gab nach und neigte das Haupt. Seine halblangen Haare drückten gegen die Augenbrauen, es juckte und kitzelte, als sie den Verband, Windung für Windung um seinen Schädel wickelte. „Je mehr du zurückzuckst, desto länger dauert es! Zum siebzehnten Mal!“, zischte sie, noch bevor er überhaupt die Gelegenheit bekam, seinen angespannten Nacken zu lockern und seinen Kopf dem langgezogenen Stofffetzen zu entziehen. Sie kannte ihn eben doch zu gut.

„So, fertig!“ Die halb erleichterte, halb zweifelnde Stimme überzeugte Zorn nur wenig. Zögerlich hob er den Blick, die Lippen aufeinander gepresst. Der Spiegel auf der anderen Seite des Raumes glitzerte mit geradezu schadenfreudiger Begierde darauf, eine furchtbare Wahrheit zurückzuwerfen. „Mann, Ylenia! Ich sehe aus wie ein Vollidiot!“, rief er seiner großen Schwester entgegen. Sie war einige Schritte zurückgetreten und betrachtete ihr Werk mit flexibler Mimik. „Ach was! Du siehst gut aus!“, kommentierte sie den (nach Möglichkeit) symmetrischen Verband um seinen Kopf, die weinrote, mit rostigen Pailletten verzierte Robe und den Holzstab dessen Spitze in einer eisernen Gabelung mündete. „Ich hab wirklich mein Möglichstes getan!“, versicherte Ylenia, doch das Zucken ihrer Lippen verriet nicht ganz ob es Belustigung oder Scham entsprang.

„Aber wozu das Ganze, hm? Ich verstehe es immer noch nicht! Es nutzt niemandem irgendwas! Nicht das Geringste und trotzdem muss sich jedes Jahr einer zum Deppen machen, obwohl es eigentlich sogar ziemlich gefährlich ist!“, rief Zorn mit dem Trotz der Verzweiflung. Ylenia nahm sich die Zeit für einen mühsam beherrschten Atemzug. „Zorn, das ist seit vorgestern das sechsunddreißigste Mal, dass du mir damit in den Ohren liegst! Vielleicht gibt es dabei ja wirklich keinen pragmatischen Nutzen, aber zu sagen, dass es nichts bringt ist ziemlich anmaßend! Du siehst doch selbst, wie glücklich, wie hoffnungsvoll die Leute jedes Jahr sind, wenn das Fest losgeht. Wenn ich mich richtig erinnere hast du auch sehr gerne mitgefeiert, wann immer…“


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