Deutsches Creepypasta Wiki
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60 Sekunden

Meine Beine flogen über den Boden, während ich rannte. Der Dreck vom Waldboden flog hinter mir hoch und ich war langsam aus der Puste. Ich wusste nicht mal was mich verfolgte, ich wusste nur, dass ich rennen musste. Schnell.

Der Vollmond schien auf mich herab, wie ein großer Scheinwerfer, der mich zu verfolgen schien.

50 Sekunden

Mein Herzschlag beschleunigte sich drastisch. Wie war ich überhaupt her gekommen? Ich konnte mich an nichts erinnern, nur an Finsternis und ein Lachen.... ein verzerrtes Lachen, wie aus Lautsprechern.

40 Sekunden

"Lauf, lauf, lauf.....", kreischte eine Stimme höhnisch über mir. Ich riss den Kopf hoch, aber dort war niemand zusehen. "Wer ist da?!", wollte ich brüllen, aber mein Atmen ging zu schnell um zu sprechen.

30 Sekunden

Die Seitenstechen setzten ein. Ich keuchte auf. Es fühlte sich an, als hätte man mir einen Eisenhaken ins Fleisch gebohrt. Ich hatte keine Luft mehr, mein Herz schien meine Rippen zerbersten zu lassen.

Oh Gott... bitte lass mich entkommen....

20 Sekunden

"Schneller, schneller, schneller...!", kreischte die Stimme weiter.

Ich machte schneller, die Bäume zischten an mir vorbei, ich fühlte mich wie ein Adler, der von Himmel stürzt. Mir taten die Rippen tatsächlich weh, aber ich grinste. Ich würde entkommen, das würde ich ganz bestimmt!

10 Sekunden

Der Mond war so hell... so hell wie ein Scheinwerfer..... Plötzlich fing es in meinem Kopf an wie verrückt an zu piepen. Was war das? Egal, bestimmt will mich das Monster ablenken! Schnell... schnell... es darf mich nicht bekommen!

5 Sekunden

Das Piepen wurde lauter... immer lauter... Ich widerstand dem Drang, mir die Ohren zuzuhalten. Es will mich nur ablenken.... schneller... schneller.....

0 Sekunden

Ich riss die Augen auf. Das Piepen hatte sich in einen lang gezogenen Ton verwandelt. Es klang schrill in meinen Ohren. Und ich brach zusammen. Alles wurde dunkel und still. Nur eine Stimme hallte in meinem Kopf nach: "Hab ich dich...."

Bericht zu dem Tod des Patienten "Luke Richter"

Am Donnerstag wurde besagter Mann mit Herzrasen ins Krankenhaus eingeliefert.  Er war schon nicht mehr bei Bewusstsein. Unsere Mannschaft konnte selbst mit Beruhigungsmitteln nichts mehr ausrichten. Er murmelte im Koma vor sich hin, es Klang ganz wirr.

Schließlich setzte um Mitternacht, Freitag der 13., der Tod durch Herzversagen ein.

Die Angehörigen trauern um ihn.

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