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WARNUNG: DER FOLGENDE TEXT GILT ALS NSFW
(not safe for work = nicht sicher im Umgang / nicht sicher für die Arbeit)
Geschichten mit diesem Hinweis enthalten extreme Gewaltdarstellungen und/oder sexuelle Themen, die auf empfindsame Gemüter verstörend wirken können.

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Für ihn war das alles nur ein verdammtes Spiel. Für ihn, hatte es nicht die geringste Bedeutung, wie oder vor allem was ich dabei fühlte (Scham! Ich schäme mich! Oh verdammt ich schäme mich!). Denn ich war nicht mehr als ein Spielzeug. Ich war nicht mehr als sein Spielzeug. Er hatte mich ganz und gar nach seinen Vorstellungen erschaffen – nach seinen Wünschen. Ich war sein verdammtes Haustier. Angekettet mit einer langen Kette als Leine und einem Choker mit Nieten als Halsband. Ich war für ihn nicht mehr wert, als ein räudiger Straßenköter, den er eines Tages zufällig aufgegabelt hatte, als er gelangweilt an einer Haltestelle auf den Bus wartete. Er hatte mich selbst wie einen verdammten Kötter angesehen (Oh, was bist du denn für ein süßes Ding! So ein verdammt süßes Ding bist du!). Hatte mir mit seinem Charm und seiner freundlichen, einladenden Art klargemacht, dass er mich wie eine Göttin, wie eine Liebende behandeln würde. Und ich… so verdammt naiv und gedankenlos wie ich war, bin ihm gefolgt; bin ihm (wie ein gottverfickter Straßenköter!) auf Schritt und Tritt gefolgt. (Aber er hat mir versprochen mich zu lieben! Er hat mir versprochen, dass er mich verstehen würde.) Er hatte mir gleich zu Beginn versichert das er sich nie – NIE!!! – über meine Ängste lustig machen würde! Er hat mir gegenüber ein Schwur geleistet, dass er mir sein Gehör schenkt, wenn die verdammte Dunkelheit – mit dem verfluchten Namen Depression – mich wieder einzuholen droht. Und ich… Oh, ich habe ihm ja so sehr geglaubt! Verdammte Scheiße, ich war allen Ernstes der Meinung, er wäre mein verdammter Ritter auf erhobenem Ross!


Und jetzt? Jetzt lag ich hier. Auf diesem Bett. Dieses ranzige Bett. Eingesperrt in der Dunkelheit. Das einzige Licht, dass sich seinen Weg durch diese Düsternis mühsam erkämpfte, kam von alten Neonröhren aus, dessen Lampenbekleidung bereits seit über Jahren im Inneren Staub und Dreck angesetzt haben mussten – zumindest verrieten es mir die widerlichen, schwarzen Flecken an den Lampen. Doch mit der Dunkelheit erschienen urplötzlich schemenhafte Silhouetten (nein, keine Silhouetten. Es waren Erinnerungen. Erinnerungen, nicht wahr?), die meinen Kopf nacheinander wie Parasiten unterschiedlichster Art zu befallen drohten: Er hatte mich ausgepeitscht. Doch es war keine einfache Lederpeitsche, die seine Dominanz mir gegenüber repräsentieren sollte und die man auch für diese… „Spielchen“ verwendete. Diese Waffe (wie ich es immer zu sagen pflegte) war an der Spitze abwärts mit kleinen Elektronen ausgestattet, die meinem halbnackten Körper einen „leichten“ Schlag (Er sagte leichter Schlag!!!) versetzten, wann immer er jenen Riemen gegen meinen Körper streifen ließ. Es nützte nichts ihm zu sagen, wie sehr es mir wehtat. Wie sehr mein Körper mit jedem Hieb brannte, den er an meinem Bauch, meine Brüste, ja selbst an meinen intimen Stellen ausübte. Denn mit jedem Mal, nachdem ich keuchend und schwitzend meine innere Anstrengung, (in seiner Gegenwart nicht vor innerer Pein zu schreien), ihm gegenüber offenbarte; spürte ich kurz darauf diese abartige Erregung seines verfluchten Schwanzes, als ob es ihn bis in die nahende Ohnmacht aufgeilte, wenn er mich peitschte und unmittelbar danach sich auf mich legte. „Scheiße, du bist so unendlich gut darin, so zu tun als wärst du tough, Mädel!“, flüsterte er mir in mein Ohr, während er vor immer stärker werdender Erregung an meinem rechten Arm zog, bis sich das scharfe Metall in mein Fleisch gefressen hatte. „Aber ich weiß, dass du es nicht bist. Du bist es ganz und gar nicht. Hör endlich auf so zu tun, als ob dir das alles nichts anhaben könnte!“, sprach er weiter, als ich meine Reaktion auf seine vorherige Aussage mit Schweigen einhüllte. Es waren echte. Er hatte mich mit echten Handschellen gefesselt, weil er meinte, dass das alles so viel mehr Spaß machen würde. (Er versprach mir, dass es mir auch gefallen würde!!! ER HATTE ES MIR VERSPROCHEN! VERSPROCHEN!!!). Ohne mich auf das nächstfolgende vorzuwarnen, zog er mir die letzte Restkleidung – bestehend aus einem ausgeleierten BH und einer zur Hälfte runtergerutschten Unterhose – vom Leib und grinste über beide Ohren vergnügt, als er die nächsten Schritte seines „Spielchens“ einleitete…

(Naiv! Du bist so verdammt naiv!), schrie eine Stimme in meinem Kopf. Es war seine Stimme. (Wie kannst du das alles nur ernstnehmen?! Wie kannst du allen Ernstes denken, ich hätte auch nur einen FUNKEN LIEBE für dich verschwendet?! Warum sollte ich so einer Nutte wie dir, die mit einer „Ich-hab-ein-Stock-im-Arsch-und-scheiß-auf-die-Meinung-anderer!“-Einstellung, durch ihr zur Hölle verdammtes Leben geht, Liebe schenken!?). Doch völlig egal, wie sehr ich mich verzweifelt nach einem anderen Fokus umschaute; wie sehr ich versuchte die Schmerzen zu ignorieren um der jetzigen Situation – zumindest mental – zu entkommen; alles, was mich immer noch festhielt war seine Stimme. Wie heiße Nägel, die sich in meine Hand- und Fußgelenke langsam und qualvoll durchbohrten, hielt sein Klang mich fest und brachte mich mit jedem weiteren Satz und jedem weiterem Wort fast zum kotzen: (Liebe! Sie hat von LIEBE gesprochen! Ist das denn zu fassen? Dieses verdammte Miststück denkt, es ist Liebe! HAHAHAHHAAHAHA! LIIIIIIIIIIIEBEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE!), schrie er nun mehr als hätte sich sein letzter Hang zur Vernunft vollkommen von ihm abgekapselt. „Liebe…“, hauchte ich nun mehr tonlos, zwischen dem herzzerreißendem, wahnsinnigen Gekreische meines Gegenübers. „Ich hatte gehofft, dass du mich liebst…“. Er grunzte abwertend als Reaktion auf meine Aussage. „Lieben? Ich dich? Nein, sorry, aber ich fand die Vorstellung geil dich zu ficken, Süße“, seine Worte erklangen zunächst nur leise durch das langsam nachhallende Geschrei seiner Inneren Stimme, die immer noch in meinem Kopf verweilte, als wolle sie bis zum Ende dieses widerwärtige Schauspiels bleiben. Doch je leiser der innere Klang war, desto deutlicher drang seine ausgesprochene Aussage in mein Bewusstsein. Lieben…? Nein, sorry… sorry… aber… ich fand die Vorstellung… geil… dich zu ficken… rekapitulierte mein Bewusstsein seine Ausdrücke. Geil dich zu ficken… Es war so geil dich zu ficken!

Ja… pflichtete nun wieder eine weibliche Stimme dem gesagten bei. Es war meine Stimme. Es war so unendlich geil mich auszunutzen. Du hast mich buchstäblich gefickt. Bist du jetzt stolz drauf?  

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